Funky Fizzle

About

Machen wir uns nichts vor: „Der eigenständige Berufszweig des Funkers ist mit der Digitalisierung weitgehend überflüssig geworden“ (Quelle: Wikipedia). Funky Fizzle (bedeutet nicht: Funkelnde Fussel), ursprünglich als Punkband (Punky Pizzle) gegründet, entdeckten früh, dass sie weder über bunte Irokesenfrisuren noch ausreichend Gesellschaftshass verfügten. Also beschlossen die fünf Herren, die heute zu neunt sind, dann eben doch lieber gute Musik zu machen und dem Funk zu altem Ruhm zu verhelfen.


Die Wurzeln dieser Punks unter den hip-hoppenden Funkbands finden sich in irgendeinem schwäbischen Kaff, das man aber bald zugunsten der Großstadt (naja: Stuttgart) aufgab respektive aufgeben musste, weil man unentwegt der örtlichen Blaskapelle in traditionellen Wettkämpfen (Rap-Battle, Trompetensaufen) unterlag. Neben einer ausgeprägten Vorliebe für hässliche Hemden entwickelte sich der irre Fizzle-Sound zu einem Gemisch aus Sprech-, Wal- und Abgesang, raffiniert erweitert mit Getröt. Wer gerne gelangweilt in der Ecke rumsteht und gähnendes Schulternhängenlassen zur Passion erhoben hat, der sollte sich dringend auf einem Live-Konzert therapieren lassen oder wenigstens mal zum Arzt gehen, der aber ohnehin wiederum eine Funky-Fizzle-Platte (mit Glück auf Rezept!) verschreiben wird.


Besonders prägend ist der aphasische Rap beziehungsweise Gesang der Herrschaften  Shakin‘ Daddy (Keyboards) und Jazzy James (Saxophon), die permanent mit tighten und freshen, aber auch smoothen und slicken Begriffen um sich schmeißen, die leider kein Mensch versteht (zum Beispiel: „tight“, „fresh“, „slick“, „smooth“ – hä?!). Zusammen mit Bassist Shakalaka Hassan, Gitarrenmann Stringsy Dee und dem Darth Vader unter den Schlagzeugern, Luke Beatwalker, ergibt sich fetter Funk, der zu 360 Grad gut ankommt – sozusagen ein Rundfunk, aber einer, bei dem die ARD vor Neid derbe sick wird. Auweia, jetzt fange ich auch schon an. Na, jedenfalls groovt da auch noch die Holy-Moly Horny Magic Crew, eine aufgegeilte Brasssection, die den anderen fünf stets sämtliche Groupies wegschnappt und zur Strafe total bescheuerte Namen tragen muss: Steven Imprinter (Alt-Sax), Da Super Luigi (Trompete), Brother Shakalak (Posaune) und Lorand Hill (Percussions).


Eine Bitte noch an alle Veranstalter, die sich diese crazy Dudes ins Haus holen, um ihre Gäste mal so richtig freaky abshaken zu lassen: Stellen Sie bloß keine Bierbänke vor die Bühne – die Bierbänke werden es Ihnen danken!

Text: Cornelius W. M. Oettle

Official Band Photo made by BlattKunst – Fotografie

Gibts auch kurz? Ja!

Besonders prägend bei Funky Fizzle ist der aphasische Rap beziehungsweise Gesang der Herrschaften  Shakin‘ Daddy (Keyboards) und Jazzy James (Saxophon), die permanent mit tighten und freshen, aber auch smoothen und slicken Begriffen um sich schmeißen, die leider kein Mensch versteht (zum Beispiel: „tight“, „fresh“, „slick“, „smooth“ – hä?!). Zusammen mit Bassist Shakalaka Hassan, Gitarrenmann Stringsy Dee und dem Darth Vader unter den Schlagzeugern, Luke Beatwalker, ergibt sich fetter Funk, der zu 360 Grad gut ankommt – sozusagen ein Rundfunk, aber einer, bei dem die ARD vor Neid derbe sick wird. Auweia, jetzt fange ich auch schon an. Na, jedenfalls groovt da auch noch die Holy-Moly Horny Magic Crew, eine aufgegeilte Brasssection, die den anderen fünf stets sämtliche Groupies wegschnappt und zur Strafe total bescheuerte Namen tragen muss: Steven Imprinter (Alt-Sax), Da Super Luigi (Trompete), Brother Shakalak (Posaune) und Lorand Hill (Percussions).

Eine Bitte noch an alle Veranstalter, die sich diese crazy Dudes ins Haus holen, um ihre Gäste mal so richtig freaky abshaken zu lassen: Stellen Sie bloß keine Bierbänke vor die Bühne – die Bierbänke werden es Ihnen danken!

In English please:
When Funky Fizzle are performing live on stage there is no escape from their stage presence and musical joy brought to you directly from the suburbs of the southern metropolis Stuttgart. A finely tuned rhythm section consisting of drums, percussions, a bass guitar, an electric guitar and keys, topped off with a forceful brass section and completed with ironic and playful lyrics as well a saxophone solos – That is what makes Funky Fizzle what it is – A tight Funk/Hip Hop sound that leaves hips wobbly and booties shaky. With their relaxed ways and with spontaneous interactions with the audience Funky Fizzle display a live experience that is going to stick in your mind.